Rotweintherapie

Mein Weihnachtsbuch berichtet von David Hume und seinem Werdegang zum Philosophen:

Der innere Konflikt belastete den jungen Mann. Als er achtzehn Jahre alt war, litt er an schweren Symptomen, die heute vielleicht als Nervenzusammenbruch interpretiert würden und die ihn wochenlang und in tiefer Verzweiflung ans Bett fesselten. Er suchte ärztlichen Rat, und als der Doktor sich den Katalog der Symptome anhörte, erklärte er seinem erstaunten Patienten, dass er ab jetzt der großen Bruderschaft der Denker angehöre und an nichts anderem leide als an »der Krankheit der Gelehrten.« Als Therapie empfahl der Arzt eine Flasche Rotwein und einen langen Ausritt in der frischen Luft pro Tag, eine Behandlungsmethode, die erstaunlich bald positive Resultate zeigte.

Sehr vernünftig.

Eine Antwort zu Rotweintherapie

  1. David Hume blieb zeitlebens ein Weinliebhaber. Sein Lieblingswein war claret, Rotwein aus Bordeaux.

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