Jetzt habe ich mal den Artikel durchgeschmökert. Was habe ich mir angestrichen:
Der Mensch ist Teil eines hochkomplexen, chaotisch-deterministischen Gesamtsystems, innerhalb dessen er selbstorganisierend agiert. Den Rest des Beitrags lesen »
Jetzt habe ich mal den Artikel durchgeschmökert. Was habe ich mir angestrichen:
Der Mensch ist Teil eines hochkomplexen, chaotisch-deterministischen Gesamtsystems, innerhalb dessen er selbstorganisierend agiert. Den Rest des Beitrags lesen »
Ihgitt. Wikipedia. Das Bieri-Trilemma.
Mir scheint Wolf Singer ist in diesem Sinne Physikalist. Und unsere Freiheitsvorlesung greift Punkt 3 an, polemisiert mit dem Schimpfwort “neurologisch-physikalistischer Reduktionismus” gegen den Allmachtsanspruch der Physik und führt zum Dualismus.
Wenn die Argumentationen von Ockham & Co. stimmen, dass die Allmacht und das Allwissen eines möglichen Gottes nicht im Widerspruch zur Freiheit stehen, sie geradezu fordern, dann stutzt das diesem Gott schon entschieden die Flügel.
Das Aristotelische Staunen über die Welt fängt wohl an, sobald sich der Mensch im Spiegel erkennt. Bestimmt versteckt sich die Freiheit vor den Hirnforschern in so einem Tunnel:
Was ich damit sagen will ist folgendes: Wenn sich die Aufmerksamkeit des Menschen auf die Eigenwahrnehmung richtet, entstehen qualitativ neue Strukturen, die sich wesentlich von den üblichen Reflexen und Regelkreisen unterscheiden, die uns sonst so steuern.
Aus der Freiheitsvorlesung von Herrn Aichele, zumindest so wie ich es verstanden habe: Die Wahrheit hypothetischer Aussagen folgt nicht aus absoluten Wahrheiten. Etwa aus dem Satz der Identität folgt nichts. Und hier liegt
“ein großer Fehler des deutschen Idealismus”
Und damit die Objektivität von Kants Kategorischem Imperativ ein logisches Luftschloss? Das wäre mir ja sehr sympathisch :-)