Der Sprech-Komplex

Aus dem Ankündigungstext:

Als performative Sinnerfassungsmaßnahme wird der Prozess des Sprech-Denkens vorgeführt und erlebbar gemacht. Theoretische Grundlage ist die Philosophische Anthropologie Helmuth Plessners (Körper-Sein, Körper-Haben) und das psycholinguistische Modell von Wilem Levelt (Konzeptionalisieren, Formulieren, Artikulieren). Haben das Stottern und der  Mythos der Nymphe Echo etwas gemeinsam? Wie wird am Sprech-Prozess sichtbar in welcher Weise wir unseren Körper „haben“, ihn besitzen, über ihn verfügen? Was sagt die Phänomenologie dazu?

  • Ich frage mich ja schon immer, wie wichtig und sinnvoll es ist mich im Gegensatz, in Abgrenzung zu r Welt zu denken. Wo fängt mein Körper an, wo hört er auf – an den Körperöffnungen oder erst an der Darmwand und den Wänden der Lungenbläschen, gehören die Darmbakterien zu mir, weil ich mit ihnen in Symbiose lebe. Jetzt kam das gesprochene Wort hinzu. Meine Gedanken, meine Intentionen zu Sprechen, das gehört zu mir. Was wenn das gesprochene Wort mit den Schallwellen losfliegt – bin ich das nicht mehr.
  • Dann noch so ein Zitat, ins Hirn gebrannt durch so flackerndes Licht und allerlei Zuckungen der Vortragenden: Jedes gesprochene Wort ist ein Ringen um Verbindung zum anderen.soundcheck philosophie

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