Jiddu Krishnamurti

raunt:

Alle Ideologien, ob religiöse oder politische, sind idiotisch, denn es ist das begriffliche Denken, das begriffliche Wort, das die Menschen auf so unglückliche Weise spaltet.

Aber vielleicht schüttet er das Kind mit dem Bade aus. Nach mal wieder einem Semester Aristoteles ist schon klar, dass die Begriffe erbärmlich grobe Werkzeuge sind, sich über die Welt zu verständigen. Aber was bleibt ohne Sprache?

Sind die Menschen „unglücklich gespalten“, weil sie begrifflich denken oder nur weil sie nicht begreifen, was begriffliches Denken bedeutet und Einzelnes und Begriffe munter mischen, wenn sie ihnen „durch die Rübe rauschen“.

Vielleicht reicht es, das begriffliche Denken zu begreifen und seine Möglichkeiten und Beschränkungen auszuloten. Es kann nicht darum gehen, in Magie und Mystik allein zurück zufallen. Ungefähr so, wie in der Gewaltfreien Kommunikation, bei der es nicht darum geht, das bewertende, interpretierende Denken der Wolfssprache zu verbieten, sondern aufzuheben.

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