soundcheck philosphie

Ach das war cool. 2 Tage Philosophie jenseits von „Kommt das in der Prüfung dran“, jenseits von „Was nutzt mir das in der Schule“ Einfach das Hirn um seiner selbst Willen zerbröseln. Und das ganze an der Grenze zwischen Theater und Vorlesung/Seminar, von den Performenden so einfallssreich methodisch aufbereitet wie es die Lehrenden in ihren wöchentlichen Veranstaltungen nie tun können. Und auch ein Feuerwerk methodischer Ideen, es geht, Philosophie bzw. Ethik lebendig zu vermitteln.

Interview auf Radio Corax

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Der Sprech-Komplex

Aus dem Ankündigungstext:

Als performative Sinnerfassungsmaßnahme wird der Prozess des Sprech-Denkens vorgeführt und erlebbar gemacht. Theoretische Grundlage ist die Philosophische Anthropologie Helmuth Plessners (Körper-Sein, Körper-Haben) und das psycholinguistische Modell von Wilem Levelt (Konzeptionalisieren, Formulieren, Artikulieren). Haben das Stottern und der  Mythos der Nymphe Echo etwas gemeinsam? Wie wird am Sprech-Prozess sichtbar in welcher Weise wir unseren Körper „haben“, ihn besitzen, über ihn verfügen? Was sagt die Phänomenologie dazu?
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Paartherapie mit Irigaray

Aus dem Ankündigungstext:

Die typische zweipolige Figur unserer Gesellschaft ist die des heterosexuellen Liebespaars. Trotz konsequenten Scheiterns hält die Mehrheit unbeirrt an diesem Phantasma fest – etwas, was sie mit dem konsequenten Scheitern dualistischen Denkens in der Philosophie gemeinsam hat. Die Paarbeziehung in ihren tragisch-komischen Verflechtungen wird zur Parabel über das Denken in dieser Gesprächs-Performance. Der gesellschaftlich-alltägliche Bezug und die ästhetisch-performative Form des gemeinsamen Philosophierens ist gleichermaßen ein Anliegen. Im Mittelpunkt steht dabei die Theorie der Philosophin Luce Irigaray.
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Sokratisches Gespräch

Ein dreistündiger Einblick in die Methode des Sokratischen Gesprächs. Wir gingen exemplarisch der Frage nach „Wer bin ich?“

  • Für mich waren sofort Parallelen zu meinen Ausflügen in die Welt der Kommunikation unübersehbar, etwa zum Community Building nach Scott Peck
  • Faszinierend, wie die Leitung durch ständige empathische Wachsamkeit, kontrolliertem Dialog und ständiger, freundlich-bestimmter Konzentration auf das gerade Anliegende einen Prozess konstruktiver Zusammenarbeit anstoßen konnte, der schnell über die Probleme von unkonstruktiven Vielrednern und Hardlinern mit vorgefassten Meinungen hinausging.

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