Können wir wollen, was wir wollen?

Ach, da ist mir doch ein Artikel zur Willensfreiheit über den Weg gelaufen, den ich erst in einer Woche lesen kann. Nächste Woche muss ich nämlich eine Klausur schreiben und für die entsprechende Lehrkraft ist es total schrecklich an der heiligen Willensfreiheit zu kratzen.

Aber Sätze, wie den folgenden, finde ich plausibel.

Der Abschied von der Idee des freien Willens ist mit zwei entscheidenden Vorteilen verbunden:

1. Wir umgehen den problematischen Dualismus von Geist und Materie, Vernunft und Körperlichkeit, der herangezogen werden musste, um das Prinzip der Willensfreiheit aufrechtzuerhalten.

2. Wir sind in der Lage, objektiv verantwortlicher zu handeln, also den Gesetzen des Humanen zu gehorchen, weil wir nicht durch die Bürde subjektiver Verantwortlichkeit dazu gedrängt werden, unsere Defizite vor uns und den Anderen zu vertuschen. Wir sind fähig zur Selbsterkenntnis, Selbstveränderung, und bereit, von Anderen zu lernen.

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